Seo-Trends 2015

In der aktuellen Ausgabe der INTERNET WORLD Business (Ausgabe 3/15) befasst sich Andre mit der Frage „In welche Richtung wird sich die Suchmaschinenoptimierung 2015 entwickeln?“
Seiner Einschätzung nach stehen folgende vier Trends im Vordergrund:

  • der zunehmende Wettbewerb in der Suchmaschinenoptimierung
  • die Notwendigkeit von Business Intelligence Tools für die Sammlung und Auswertung von Informationen
  • die stärkere interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Googles Rollenwechsel vom Vermittler zum Wettbewerber für Unternehmen.

Der Wettbewerb verschärft sich: In den vergangenen Jahren waren die Positionen in den Suchergebnissen weniger stark umkämpft als heute. Mittlerweile sind die Preise für bezahlte Suchmaschinenoptimierung gestiegen, und dadurch auch der Bedarf nach günstigeren Traffic-Quellen. Hinzu kommt, dass große Marken aufgrund ihrer Bekanntheit auf einem hohen Niveau in der Suchmaschinenoptimierung einsteigen.
Startschuss für Business Intelligence Tools: Eine Herausforderung, die 2015 im SEO gelöst werden muss, liegt im Umgang mit Big Data. Häufig fehlen nämlich Informationen, um die Effizienz von SEO-Maßnahmen zu messen. Dazu gehören der Umfang von Content Investments, die Offpage-Marketing-Kennzahlen bestimmter URLs und Traffic-Daten, die durch Crawler gewonnen werden. Daher wird es Zeit, Business Intelligence Tools in den Workflow zu implementieren, mit denen Daten gezielt gesammelt und ausgewertet werden können.
Interdisziplinarität wird größer: Bisher war die Zusammenarbeit zwischen Redaktion, Technik und Marketing unerlässlich für erfolgreiches SEO. In Zukunft wird aber auch die Vernetzung mit Experten aus den Feldern User Experience, User Interfaces und Design immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Google wird vom Vermittler zum Wettbewerber: Einerseits ist Suchmaschinenoptimierung – vorausgesetzt man betreibt sie richtig – ein geeigneter Kanal für die Gewinnung von Neukunden. Andererseits nimmt Google mittlerweile eine Vormachtstellung im Search-Bereich und Keyword Advertising ein. Dadurch besteht die Gefahr, dass Unternehmen ins Handwerk gepfuscht wird. Während Google früher ausnahmslos Links zu bestimmten Suchanfragen lieferte, zum Beispiel zum Wetter oder zu Sportergebnissen, stellt die Suchmaschine mittlerweile oft direkt in den SERPS Lösungen und Antworten bereit. Konsequenz: Der Klick auf organische Suchergebnisse entfällt. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie ihre Geschäftsmodelle gegebenenfalls strategisch anders ausrichten müssen.
Es besteht allerdings die Hoffnung, dass „solche Gedanken den Impuls zu einer weitgehenden digitalen Transformation auslösen, die aus einer Gefahr für das Unternehmen eine Chance für die Zukunft werden lassen.“

Die komplette Ausgabe findet ihr in der Februar-Ausgabe der INTERNET WORLD Business, die seit dem 3. Februar zu einem Preis von 4,50 Euro erhältlich ist.

Bildnachweis:
© bloomua – Fotolia.com


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Kommentare (1)

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