Internationaler E-commerce

iBusiness Dossier 03-2013In der aktuellen Ausgabe iBusiness Dossiers zum Thema „Internationaler E-Commerce“ geben Andre und Markus konstruktive Anregungen dazu, wie Unternehmen effektive Erfolge im Bereich der internationalen Suchmaschinenoptimierung erzielen können. Unter dem Titel „Kampf dem Duplicate Content – Herausforderungen der internationalen Suchmaschinenoptimierung“ führen sie vier große Schritte an, die der Expansion nicht nur zum Durchbruch verhelfen, sondern mit denen auch diverse Schwierigkeiten durchdacht umgangen werden können.

Das Ziel der hier im Abriss dargestellten Maßnahmen besteht in erster Linie in einer nachhaltigen Onlinemarketing und SEO-Arbeit.

  • In einem ersten Schritt sollte eine genaue Analyse derjenigen Länder- und Sprachmärkte erfolgen, die potentielles Expansionsziel sein könnten. Aus dieser Analyse soll das weitere Vorgehen abgeleitet werden.
  • Im zweiten Schritt gilt es zu bestimmen, welche Internationalisierungspfade angegangen werden sollen. Ein Schwerpunkt ist die Internationalisierung 1.) über den zeitgleichen Launch aller internationalen Webseiten oder 2.) durch die Nutzung von bereits existierenden gleichsprachigen Webseiten. Die Strategien werden hier u.a. anhand der Art der internationalen Webseiten unterschieden – so kann der Internetauftritt länderbezogen, multiregional oder multilingual sein.
  • In einem dritten Schritt sollten Unternehmen die Adressen bestimmen, unter denen die internationalen Webseiten abrufbar sein sollen. Dem vorangestellt ist die Entscheidung für die Form der Top-Level-Domain, bei der es sich um eine Länder- oder generische Domain handeln kann, denen weitere länder- und sprachbezogene Differenzierungen durch Subdomains oder Verzeichnisse angeschlossen werden können. Mit Blick auf die Art der internationalen Webseiten bieten sich dabei verschiedene Anwendungen an. Grundlage sollte stets eine vorhergehende Potentialanalyse sein.
  • Bei der inhaltlichen Optimierung der Webseiten im vierten Schritt sollte man insbesondere bei gleichsprachigen bzw. länderbezogenen Webseiten darauf achten, kein Duplicate Content, etwa durch die Spiegelung bestehender Seiten zu produzieren. Um zu vermeiden, dass Google die Seiten als Duplicate einstuft, sollte man die von Google angebotenen hreflang-Auszeichnung für alle internationalen Seiten (und Links) nutzen.

Ein großer Vorteil ist es laut Andre und Markus, wenn sich Unternehmen beim Launch bestehender Webseiten bedienen können, um die neuen Präsenzen zu stärken. Gelingen tut diese Strategie jedoch nur mit dem Canonical-Atrribut, welches die damit ausgezeichnete Seite als Kopie der Originalseite markiert. Dadurch wird die neue Seite Nutznießer der Originalseite:

„Da die länger bestehende Seite stärker ist, rankt sie vor der neuen Webseite. Klickt der Benutzer dann auf das Ergebnis, gelangt er durch das hreflang-Attribut jedoch zur neuen Variante. So wird zunächst die Bekanntheit und die Einblendung der neuen Seite gestärkt.“

Umso länger die neue Seite dann online sei, desto stärker werde die Seite, sodass sie am Ende auch ohne Canonical-Attribut auskomme, wie Andre und Markus erklären.


«

»

Dieser Artikel wurde 3116 Mal gelesen.

Hinterlasse Deinen Kommentar

PerformicsAKM3 ist bekannt aus:
Werde PerformicsAKM3 Fan auf Facebook & Twitter