Search Engine Journal Google Suggest

Andre hat im Search Engine Journal einen detaillierten Überblick über Google Suggest gegeben. Dabei thematisiert er nicht nur die Funktionsweise der Autovervollständigung von Suchanfragen, sondern fragt auch nach den Chancen und Risiken des Services für Affiliates und das Reputation Management.

Jeder kennt Google Suggest: Bei nahezu jeder Suchanfrage werden dem Nutzer potentiell interessante, mit dem Suchwort in Verbindung stehende Phrasen vorgeschlagen. In den letzten fünf Jahren hat sich diese Funktion dermaßen etabliert, dass sie heute für selbstverständlich genommen wird. Dabei sollte jeder SEO sich fragen, wie er Google Suggest zum eigenen Vorteil nutzen kann und in welcher Weise es dem Kunden sogar schaden könnte?

Dazu muss man natürlich erst einmal wissen, wie das Programm funktioniert: Die vorgeschlagenen Phrasen hängen im Wesentlichen von der Aktualität des Keywords sowie der Häufigkeit der Anfrage und auch dem derzeitigen Aufenthaltsort ab. Gerade letzterer Faktor ist als sehr komplex zu bewerten, wie Andre anhand entsprechender Fallbeispiele und mithilfe aufschlussreicher Abbildungen deutlich macht.

Für den Marketer ein zweischneidiges Schwert

Es ist die Intention von Google Suggest, dem Nutzer durch Themenvorschläge zu verwandten Suchbegriffen oder durch die Autokorrektur von Rechtschreibfehlern eine Hilfestellung zu geben. Beim Reputation Management erweist sich dieses Tool als eine Art zweischneidiges Schwert: Zum einen kann der Nutzer positives Feedback über eine bestimmte Firma einholen, wenn häufig nach „Firmenname Erfahrungen“ etc. gesucht wird, allerdings können auf diese Weise auch schnell (ungerechtfertigte) negative Inhalte mit der Marke verknüpft und die Meinungen der Kunden entsprechend geprägt werden.

Ähnlich verhält es sich mit Affiliate-Projekten: Hier besteht immer das Risiko, dass der Kunde aufgrund seiner persönlichen Such-Historie von Google auf bereits im Vorfeld besuchte Shops geleitet wird, was schlecht für die Wettbewerber ist, da sie trotz des eventuell vorhandenen Interesses des Nutzers nicht in den Ergebnissen auftauchen.

Neben einer übersichtlichen Zusammenfassung der wesentlichen Punkte enthält Andres Artikel auch Tipps, inwieweit Firmen sogar von unvollständigen Eingaben profitieren – oder wie diese ihnen schaden können.


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Kommentare (1)

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