10 Tipps um Top-Affiliates zu finden

Da ein Partnerprogramm nur dann Umsatz bringt, wenn es viele Affiliates hat, zählt das Aufspüren und das Einbeziehen potentieller Partner zu den Hauptaufgaben eines Affiliate-Managers. Dabei spielt allerdings auch die Qualität der Partner eine wichtige Rolle, da Top-Affiliates den Großteil des Umsatzes erwirtschaften und somit die Basis für jedes gut funktionierende Partnerprogramm bilden. Ziel muss es also sein, diese wichtigen Partner zu identifizieren und in das eigene Partnerprogramm zu ziehen.

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei wir in unserem Blog-Beitrag auf die besten 10 Methoden etwas genauer eingehen möchten:

1. Nutzung von Suchmaschinen

Hier gilt es besonders die ersten Ergebnisse in den SERPs zu betrachten. Domains, die auf die für das eigene Partnerprogramm relevanten Keywords ranken, werden genau die Besucher auf der Seite haben, die für das Partnerprogramm von Bedeutung sind. Eine Kontaktaufnahme mit dem Seitenbetreiber kann daher sehr lohnenswert sein. Aber nicht nur die organischen Suchergebnisse, sondern auch die Adwords-Anzeigen sind in diesem Zusammenhang von hoher Relevanz.

Bei der Suche nach passenden Domains ist es wichtig, sich nicht nur auf Google zu beschränken, da die SERPS sich bei anderen Suchmaschinen leicht unterscheiden können und man sonst eventuell wichtige Partner außer Acht lassen würde.

2. Tools

Neben der Suche über Suchmaschinen kann auch die Analyse von Backlinkprofilen von großen, themenrelevanten Seiten oder der Konkurrenz von Bedeutung sein. Seitenbetreiber, die Artikel über Produkte oder das Partnerprogramm der Konkurrenz verfasst haben und deren Werbemittel einbinden, könnten ebenfalls an weiteren Partnerprogrammen mit vielleicht besseren Konditionen interessiert sein.

3. Kooperationen mit Themenportalen

Seiten, die vielleicht nicht genau auf die wichtigen Schlagwörter ranken, sich aber thematisch in einem ähnlichen Umfeld bewegen, bieten ebenfalls eine gute Plattform und verfügen oft über hohe Besucherzahlen. Auf solchen Domains kann eine prominente Platzierung der Werbemittel im Interesse beider Parteien sein.

4. Social Media

Neben dem Einsatz von Suchmaschinen und Tools, bietet auch der Social Media Kanal gute Möglichkeiten mit Affiliates in Kontakt zu treten. So gibt es auf Facebook, Google+, XING oder LinkedIn viele Gruppen, in denen reger Informationsaustausch betrieben wird und man schnell mit aktiven Affiliates in Kontakt treten kann. So zählen nationale Gruppen wie „Affiliate Marketing Netzwerk“ aber auch internationale Gruppen wie „Affiliate Marketing Masters“ mit mehreren 1000 Mitgliedern zu den besten Quellen.

Eine andere Idee den Social Media Kanal zu nutzen ist das Schalten von Facebook Ads, die genau auf potentielle Affiliates ausgerichtet sind. So könnte der Filter auf bestimmte Affiliate-Begriffe eingestellt sein oder man bewirbt Gruppen die aktuell schon eine ähnliche Form der Monetarisierung wie „Adsense“ nutzen.

5. Themenforen

Zusätzlich gibt es viele Foren, wie das von Karsten Windfelder betriebene Affiliate-Marketing-Forum oder das Forum von affiliate-marketing.de in dem sowohl Merchants ihre Partnerprogramme anbieten, als auch ein intensiver Austausch zwischen Affiliates stattfindet.

6. Kooperationen mit anderen Partnerprogramm-Betreibern

Um auf einfachem Wege viele Affiliates erreichen zu können, sind Kooperationen mit anderen Partnerprogrammbetreibern ein gern genutztes Mittel. Eine solche Zusammenarbeit kann so gestaltet sein, dass der Partner, dessen Partnerprogramm auf einem verwandten Themenfeld angesiedelt ist, einen Newsletter an seine Affiliates versendet, in welchem er das externe Partnerprogramm bewirbt. Als Gegenleistung bewirbt man das Partnerprogramm des Kooperationspartners.Bei dieser Art des gegenseitigen Bewerbens gilt es allerdings zu beachten, dass die eigenen Affiliates die Newsletter nicht als Spam auffassen dürfen. Daher sollte dieses Mittel nur in begrenztem Rahmen eingesetzt werden, da man sonst seiner eigenen Reputation schadet.

7. Couponing

Ein weiteres Mittel, die Reichweite des eigenen Partnerprogramms zu erhöhen, ist der Einsatz von Gutscheinen und Rabattcodes. Dieses immer mehr in Mode gekommene Vorgehen kann eine große Reichweite mit sich ziehen, wenn man es schafft, mit Hilfe eines attraktiven Angebots seine Gutscheine auf den großen Gutscheinportalen zu platzieren.

8. Nutzen von Affiliatenetzwerken

Um sein Programm schnell einer großen Zahl von Affiliates bereit zu stellen, bieten sich verschiedene Affiliatenetzwerke an:

Das Programm muss (meistens) kostenpflichtig angemeldet werden und ist dann für angemeldete Affiliates freigeschaltet, so dass sich diese über das Netzwerk bewerben können.Bei einer Schaltung des Partnerprogramms über ein Netzwerk muss allerdings die Entscheidung getroffen werden, ob die Anmeldekosten und die laufenden Gebühren, die bei der Vergütung der Affiliates erhoben werden, in positivem Verhältnis zum zu erwartetenden Ertrag stehen. Gerade viele Shops, die ein neues Partnerprogramm aufgesetzt haben, scheuen die vergleichsweise hohen Einstiegskosten vieler Netzwerke.

Neben den Netzwerken macht es Sinn sich auf großen Portalen wie 100partnerprogramme.de registrieren zu lassen, um die Bekanntheit des eigenen Programms weiter zu steigern und die Aufmerksamkeit der Affiliates zu erringen.

9. Messen & Konferenzen

Über das Jahr verteilt gibt es eine große Anzahl von kleineren aber auch sehr großen Veranstaltungen zum Thema „Affiliate Marketing“, wie:

Gerade aber die vielen kleinen Stammtische und Partys am Rande der Hauptveranstaltungen sind oft eine der besten Gelegenheiten, um in entspannter Atmosphäre mit potentiellen Affiliates ins Gespräch zu kommen. Daher lohnt es sich oft die hohen Eintrittspreise in Kauf zu nehmen, da das Resultat die Unkosten oft deutlich aufwiegen kann.

10. Support der eigenen Affiliates

Neben der Akquise neuer Partner sollten aber auch die schon bestehenden Kontakte gepflegt werden. So bietet es sich an, einen an das eigene Partnerprogramm angeschlossenen Blog zu betreiben, in dem einerseits auf Neuerungen im Partnerprogramm eingegangen wird, andererseits aber auch weiterführende Tipps zum Thema SEO oder anderen Bereichen gegeben werden. Dieser Support wird sich rumsprechen und viele der guten Affiliates wissen genau diese Unterstützung zu schätzen.

Zusätzlich bietet sich ein regelmäßiger Newsletter an, in dem die wichtigsten Neuerungen aufgeführt sind und in dem über besondere Aktionen innerhalb des Partnerprogramms informiert wird.

Welche der genannten Methoden auch genutzt werden, so ist es immer besonders wichtig, die Privatsphäre der Affiliates zu respektieren und nicht zu aggressiv bei der Kontaktaufnahme vorzugehen. Gerade im Social Media Bereich und dem Newsletter-Marketing kann eine zu aufdringliche Bewerbung des eigenen Programms schnell ins Negative umschlagen.


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Kommentare (8)

  1. Bei Xovi im Affiliate-Tool kann man die Affiliate-Partner von den Mitbewerbern anzeigen lassen und die Verteilung der Netzwerke. Gleichzeitig wird dort auch angezeigt wie stark diese Seiten im Netz vertreten sind (OVI, Anzahl der Rankings in den Top 100, Alexa, aus welchem Land, Anzahl der Werbemittellinks usw.) oder ob diese aktiv Adwords schalten und vor allem in welcher Intensität.

  2. Sehr interessanter Artikel, der treffend die Recherchemöglichkeiten eines Affiliate-Managers beschreibt! Relevante Partner findet man auch unter den E-Mail-Versendern. Mit ihnen kann man ebenfalls performancebasiert abrechnen und häufig verfügen sie über einen Verteiler mit großer Reichweite, den man zudem zielgruppenspezifisch auswählen kann.

  3. Pingback: Andre`s Ansichten: Die „besten 5 Methoden“ um Top-Affiliates zu finden | etailment
  4. Danke für die nützlichen Informationen, habe selbst ein Affiliate Angebot gestartet und bin jetzt auf der Suche nach Partnern. die Links auf die Foren und Seiten sind eine große Hilfe

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